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„Mehr Nutzer als jede Bank“ – Präsident von El Salvador sieht Bitcoin-Einführung als Erfolg

Knapp ein Drittel der Bevölkerung von El Salvador soll mittlerweile die staatseigene Chivo-Wallet nutzen.

Nayib Bukele, der Präsident von El Salvador, gibt an, dass 2,1 Mio. Bürger seines Landes bereits die regierungseigene Krypto-Wallet Chivo benutzen, womit er den totalen Erfolg seiner Einführung von Bitcoin (BTC) als gesetzliches Zahlungsmittel hervorheben möchte.

Der umstrittene Präsident hat am Samstag dementsprechend seinen 2,9 Mio. Followern auf Twitter gemeldet, dass Chivo „inzwischen mehr Nutzer hat als jede Bank in El Salvador“, obwohl die Krypto-Wallet erst seit drei Wochen im Einsatz ist. Bukele fügte hoffnungsvoll an, dass es nur eine Frage der Zeit sei, ehe Chivo auch alle Banken von El Salvador zusammen überholt.

2.1 million Salvadorans are ACTIVELY USING @chivowallet (not downloads).

Chivo is not a bank, but in less than 3 weeks, it now has more users than any bank in El Salvador and is moving fast to have more users that ALL BANKS IN EL SALVADOR combined.

This is wild!#Bitcoin

— Nayib Bukele (@nayibbukele) September 25, 2021

Die staatliche Chivo-Wallet wurde Anfang September in Ergänzung zur Einführung von Bitcoin in El Salvador an den Start gebracht. Der Fall des kleinen mittelamerikanischen Landes könnte in der Region Schule machen, denn die Chivo ermöglicht es der Bevölkerung, von überall auf der Welt problemlos Zahlungen in Dollar und Bitcoin zu empfangen. Die Wallet ist sowohl für Android als auch für Apple Smartphones verfügbar. Wie Cointelegraph berichtet hatte, ist inzwischen auch die mexikanische Kryptobörse Bitso in den Dienst integriert.

Die jüngste Meldung von Bukele lässt vermuten, dass das neue Bitcoin-Gesetz überwiegend positiv aufgenommen wird, obwohl es zuletzt heftige Proteste gegen die geplante Einführung gab. Am 15. September wurde bei einer Demonstration sogar ein Chivo-Geldautomat in Brand gesteckt.

Um die Adoption von Wallet und marktführender Kryptowährung zu beschleunigen, schenkt die Regierung zudem jedem Salvadorianer 30 US-Dollar in BTC. Ein vielleicht dringend notwendiger Anreiz, denn eine Studie von Sherlock Communications hat gezeigt, dass etwas mehr als die Hälfte der Einwohner des Landes bisher keine Berührung mit Bitcoin hatten.

Der Präsident nutzt die schwankenden Kursentwicklungen derweil, um fleißig BTC anzukaufen. So hat die Regierung von El Salvador am 7. September und am 20. September Abschwünge als Kaufgelegenheit wahrgenommen, wodurch das staatliche Bitcoin-Vermögen inzwischen auf 700 BTC gewachsen ist.

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Arca Labs und Securitize schließen sich für tokenisierte Finanzprodukte zusammen

Im Rahmen der Partnerschaft mit Arca Labs wird Securitize zunächst einen tokensierten Investmentfonds auf die Blockchain bringen.

Arca Labs, das Innovationsunternehmen der Krypto-Investmentfirma Arca, hat sich mit dem Blockchain-Unternehmen Securitize zusammengetan, um tokenisierte Finanzprodukte zu lancieren.

Wie es in einer Bekanntmachung vom Donnerstag heißt, stellt Securitize für Arca Labs die entsprechende Smart-Contract-Plattform, über die zunächst ein tokenisierter Investmentfonds namens „Arca U.S. Treasury Fund“ herausgegeben werden soll. Der Investmentfonds wurde im Juli 2020 in seiner normalen Form auf den Markt gebracht.

Laut Arca ist der „Arca U.S. Treasury Fund“ damit nun der erste amerikanische Staatsanleihenfonds, der auf der Blockchain verzeichnet ist. Der Investmentfonds unterliegt denselben Vorschriften wie offenen Investmentfonds (Mutual Funds), nur findet die Investition hier über den Security-Token namens „ArCoin“ statt.

Arca betont, dass der Fonds, wie auch sonst üblich, „mindestens zu 80 % in amerikanische Staatsanleihen investieren wird“.

Securitize übernimmt für den Fonds die Rolle als Mittler von TokenSoft, und ist damit beauftragt, alle regulatorischen Vorgaben abzuwickeln und einzuhalten, darunter die Verifizierung der Investoren, Informationseinholung und Geldwäschebekämpfung. Zudem wird das Krypto-Unternehmen direkt mit den Klienten interagieren und die Anteile des Fonds als ArCoin herausgeben bzw. verwalten. Securitize zählt mehr als 200 Klienten auf der ganzen Welt, und hat in den vergangenen drei Jahren knapp eine halbe Milliarde US-Dollar an Token-Wertpapieren lanciert.

Durch den Umstieg auf einen Blockchain-Fonds wurden die bestehenden, angelegten Vermögen im Arca-Investmentfonds automatisch in den Smart Contract von Securitize umgewandelt und an alle Anteilseigner ausgegeben.

Zukünftig soll es noch weitere tokensierte Finanzprodukte der beiden Kooperationspartner geben. Genaue Details sind jedoch noch nicht bekannt.

„Die Institutionen können die Nachfrage der Investoren nicht ausreichend abdecken, weil bisher nur sehr wenige Tokenisierungs-Unternehmen die notwendigen rechtlichen und operationellen Voraussetzungen erfüllen“, wie es in der gemeinsamen Mitteilung heißt. Beide Unternehmen wollen gemeinsam „die rasant wachsende Blockchain-Technologie innerhalb des bestehenden Gesetzesrahmens nutzen, um die Annahme der Anlageklasse und das Vertrauen der Anleger voranzutreiben“.

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Bodenbildung? – Trotz Abschwung winken für Bitcoin „unvorstellbare Höhen“

Für Bitcoin ist aktuell zwar selbst ein Abschwung bis 37.000 US-Dollar denkbar, doch nach oben ist für den Krypto-Marktführer noch viel drin.

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 26. September erneut auf 40.000 US-Dollar abgerutscht. Die höheren Kursregionen bleiben also weiterhin hart umkämpft.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bildet Bitcoin den Boden?

Wie Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist BTC/USD in der Nacht von Samstag auf Sonntag zurück auf 40.800 US-Dollar gefallen, nachdem zuvor ein Abschwung unter die 40.000 US-Dollar Marke noch erfolgreich abgewehrt werden konnte.

Da BTC durch die momentane Marktlage in einer engen Preisspanne gehalten wird, drehten sich die Diskussionen zur Kursentwicklung vielmehr um eine womöglich langfristige Bodenbildung, die aktuell durchgeführt wird. Dementsprechend optimistisch die Prognosen für den weiteren Verlauf.

So vermutet zum Beispiel der Krypto-Trader Pentoshi, dass die 37.000 US-Dollar Marke der wahrscheinliche Boden ist.

„Die aktuelle Kursentwicklung sieht gesund aus und bildet auf dem Weg zu einem neuen Rekordhoch wohl gerade einen Boden über dem vorherigen Hoch“, wie der Experte in diesem Zusammenhang meint. Dem fügt er an:

„Obwohl ich glaube, dass BTC zwischenzeitlich sogar bis auf 37.000 US-Dollar abrutschen kann, denke ich, dass sie da nicht lange bleiben wird.“

Um diese These zu untermauern, weist Pentoshi auf beträchtliches Kaufinteresse im Bereich zwischen 36.000 – 40.000 US-Dollar hin. Cointelegraph hatte bereits berichtet, dass die Nachfrage hier ungewohnt groß ist, was auf einen sehr soliden Support hindeutet.

„Wir sehen, dass es in diesen Bereichen besonders viele Kaufanfragen gibt, wobei ich die schiere Größenordnung so noch nicht gesehen habe“, so Pentoshi. Abschließend stellt er fest:

„Der Boden ist näher, als wir glauben, und die Decke liegt so hoch, dass wir es uns kaum vorstellen können.“
Bitcoin-Kaufinteresse auf Binance am 26. September. Quelle: Material Indicators

Huobi zieht sich aus China zurück

Auch die „Panikmache“ (FUD) aus China scheint noch nicht ganz verflogen zu sein.

So schließt die Kryptobörse Huobi nun in langsam China ihre Pforten, weshalb gestern nur noch 10.000 BTC auf die Plattform geflossen sind, was verhältnismäßig wenig ist.

Bitcoin-Vermögen auf Huobi. Quelle: Bybt

„Um die örtlichen Gesetze und Regulierungsvorschriften einzuhalten, hat Huobi Global die Erstellung neuer Nutzerkonten vom chinesischen Festland ab dem 24. September 2021 endgültig geschlossen“, wie es in einer Mitteilung vom heutigen Sonntag heißt. Und weiter:

„Die Huobi Global wird dann alle bestehenden Nutzerkonten bis zum 31. Dezember nach und nach schließen, damit die Krypto-Gelder der Nutzer sicher ausgebucht werden können.“

Wie Cointelegraph berichtet hatte, gab es in dieser Woche eine regelrechte Panik auf dem Kryptomarkt um ein angebliches Krypto-Verbot in China. Dabei handelte es sich jedoch um Vorschriften, die schon seit September 2017 in Kraft sind.

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Kanadische Regulierer rügen Kryptobranche wegen „glücksspielartigem“ Marketing

„Irreführende Werbung und sittenwidrige Marketingmaßnahmen könnten Anleger dazu animieren, Risiken einzugehen, die sie normalerweise vermeiden würden“, warnt die CSA.

Die kanadischen Börsenaufsicht (CSA) und der kanadische Verband zur Regulierung der Investmentbranche (IIROC) haben gemeinsame Richtlinien für Krypto-Handelsplattformen formuliert, in denen sie diese dazu auffordern, von „Werbung und Marketingmaßnahmen abzusehen, die für die Anleger irreführend sein könnten“.

Wie aus einer entsprechenden Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht, warnen die Richtlinien Krypto-Unternehmen allen voran vor „glücksspielartigen“ Werbemaßnahmen, bei denen Anleger dazu animiert werden, innerhalb einer bestimmten Frist zu investieren, um eine Belohnung zu erhalten. Obwohl die Vorgaben im Bezug auf Werbung in den sozialen Medien sehr vage gehalten sind, schlagen die beiden Regulierer vor, dass Krypto-Unternehmen einen gesonderten Mitarbeiter für die Überprüfung der Kommunikation in den sozialen Netzwerken abstellen, um die Einhaltung der Richtlinien zu gewährleisten.

„Irreführende Werbung und sittenwidrige Marketingmaßnahmen könnten Anleger dazu animieren, Risiken einzugehen, die sie normalerweise vermeiden würden“, wie CSA-Chef Louis Morisset dahingehend meint. Und weiter: „Eine Missachtung des Wertpapierrechts und der IIROC-Regeln würde ohnehin ernsthafte Zweifel an der Legitimität von Krypto-Handelsplattformen aufwerfen.“

In den Richtlinien sind auch Beispiele für das angemahnte Werbeverhalten aufgeführt, darunter Kryptobörsen, die eine Zulassung durch die Börsenaufsicht oder andere Aufsichten nur vorgeben, um Anleger damit zu täuschen. CSA und IIROC bitten die Handelsplattformen deshalb eindringlich, sich interne oder externe Rechtsberatung einzuholen, ehe Werbung und Marketingmaßnahmen gestartet werden.

Die „Industry Regulatory Organization of Canada“ (IIROC) ist eine Organisation der kanadischen Investmentbranche, die die Selbstregulierung der Finanzmärkte gestaltet, um sowohl Anleger als auch Investmentfirmen zu schützen. Die „Canadian Securities Administrators“ (CSA) ist wiederum die bundesweite Börsenaufsicht von Kanada. Zusammen haben beide schon andere Regeln für den Kryptomarkt herausgegeben, um den rechtlichen Umgang mit der Anlageklasse zu vereinfachen und das Verhalten der Branche anzupassen.

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JPMorgan: Institutionelle Investoren steigen von Bitcoin-Futures auf Ether-Futures um

Ether-Futures werden durch institutionelle Investoren aktuell mehr nachgefragt als Bitcoin-Futures, was sowohl einen Stimmungswandel als auch eine allgemein schwache Nachfrage belegt.

Die große amerikanische Investmentbank JPMorgan hat offengelegt, dass institutionellen Investoren langsam von Bitcoin-Futures Abstand nehmen, und stattdessen auf Ether-Derivate umsteigen.

In einem Rundschreiben an Investoren aus dieser Woche gab die Wall-Street-Bank an, dass die Bitcoin-Futures auf der einflussreichen Optionsbörse Chicago Mercantile Exchange (CME) im September bisher unter dem eigentlichen Marktwert von Bitcoing gehandelt wurden.

In Folge dessen haben Ethereum-Investitionsprodukte immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Zumindest auf institutioneller Ebene kann die bisher zweitplatzierten Kryptowährun also dem Marktführer schon mal das Wasser abgraben. „Die Nachfrage entwickelt sich zurzeit stark gegensätzlich“, wie ein Analyst von Bloomberg in diesem Zusammenhang feststellt. Und weiter:

„Dies ist ein herber Rückschlag für Bitcoin und gleichzeitig ein klarer Beleg für die schwache Krypto-Nachfrage von institutionellen Investoren, die in erster Linie CME Bitcoin-Futures nutzen, um indirekt in die Anlageklasse zu investieren.“

Wenn die Nachfrage hoch ist, liegt der Kurs der BTC-Futures in der Regel über dem Bitcoin-Kurs, weil für erstere noch Verwaltungsgebühren und Zinsen veranschlagt werden müssen.

Laut den Daten der CME ist die Differenz zwischen den ETH-Futures und dem Ether-Kurs in den letzten 21 Tagen hingegen auf 1 % gestiegen, was „auf eine deutliche gesündere institutionelle Nachfrage für Ethereum als für Bitcoin hinweist“, wie die Analysten von JPMorgan schlussfolgern.

Obwohl die CME zwar die beste Reputation und den größten Einfluss der Börsen hat, die Krypto-Futures handeln, gilt es darauf hinzuweisen, dass andere Plattformen eine ähnliche oder sogar größere Nachfrage verzeichnen.

Wie die Daten von Skew Analytics zeigen, kommt Marktführer Binance in den letzten 24 Stunden auf ein Handelsvolumen von knapp 20 Mrd. US-Dollar, während die OKEx im gleichen Zeitraum 5,36 Mrd. US-Dollar schafft. Die CME hat derweil „nur“ 2,34 Mrd. US-Dollar an Bitcoin-Futures gehandelt. Der Blick auf die Optionsbörse allein ist also vermutlich nicht ausreichend.

Ironischerweise kommen die Einschätzungen der JPMorgan zu Krypto-Futures genau in der Woche, in der die Investmentbank von einem New Yorker Gericht dazu verdonnert wurde, 16 Mio. US-Dollar Schadensersatz an Futures-Anleger zu zahlen. Wie Law360 berichtet, ist dieser Urteilsspruch an einen Prozess aus dem September 2020 angehängt, in dem die Bank eine 920 Mio. US-Dollar schwere Einigung mit dem amerikanischen Justizministerium erzielt hatte. Hintergrund der Anklage war, dass die JPMorgan gezielte Marktmanipulation durch sogenanntes „Spoofing“ betrieben haben soll.

Institutionelle Investitionen in den Kryptomarkt gehen jedoch noch andere Wege. Die kalifornische Vermögensverwaltung Cambrian Asset Management hat hierfür jetzt zwei neue eröffnet, indem sie jeweils für Bitcoin und Ethereum einen neuen Investmentfonds lanciert hat. Wie Bloomberg erklärt, sind beide Investitionsprodukte ziemlich unmittelbar gestaltet, reduzieren zugleich aber auch die Volatilität der beiden zugehörigen Kryptowährungen.

Der wichtigste Krypto-Investmentfonds der Firma, der 50 verschiedene Kryptowährungen beinhaltet, hat vom Anfang des Jahres bis in den August 76 % zugelegt, womit sogar der satte Zugewinn von BTC (62 %) in diesem Zeitraum übertroffen werden konnte.

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Federal Reserve hat noch keine Entscheidung zum digitalen Dollar getroffen

Die „Fed“ will sich laut Zentralbankchef Jerome Powell weiter Zeit nehmen, um die Herausgabe einer Digitalwährung abzuwägen.

Die amerikanische Zentralbank prüft weiter die Einführung einer eigenen Zentralbank-Digitalwährung (CBDC), denn noch ist sie in dieser Hinsicht zu keiner finalen Entscheidung gelangt.

Dies bestätigte Zentralbankchef Jerome Powell in dieser Woche im Rahmen einer Pressekonferenz. Demnach prüft die „Federal Reserve“ aktuell, welche Vor- und Nachteile eine digitaler Dollar haben könnte. Die Ergebnisse dieses Prüfungsprozesses sollen anschließend in einer Studie vorgestellt werden.

„Wir arbeiten proaktiv an der Herausgabe einer CBDC und an einer möglichen Form“, wie Powell eine dahingehend Frage beantwortete. Weiter führte er aus:

„Wir sehen es als unsere Pflicht an, sowohl die gesellschaftlichen als auch die technischen Implikationen genau zu ergründen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Die letztendliche Frage bei einer Zentralbank-Digitalwährung und anderen digitalen Innovationen ist immer, ob die tatsächlichen Vorteile die Kosten und Risiken überwiegen.“

Obwohl inzwischen schon mehrere Länder beim Thema Digitalwährung deutlich weiter voraus sind, verspürt der amerikanische Zentralbankchef keinen Zeitdruck.

Vielmehr würde der Fokus der „Fed“ nicht auf einer schnellen Herausgabe, sondern auf einer richtigen Herausgabe liegt. Zudem sieht Powell die USA längst nicht so weiter hinterher, wie es den Anschein hat.

Zentralbank-Digitalwährungen sind für die Regierungen und Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt inzwischen auch ein beliebtes Stilmittel, um Kryptowährungen den Kampf anzusagen.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, unterstützt die Großbank HSBC deshalb zum Beispiel explizit die Einführung von CBDCs gegenüber Kryptowährungen und Stablecoins.

Die amerikanische Senatorin Elizabeth Warren bezeichnet die Zentralbank-Digitalwährungen im Vergleich mit Kryptowährungen gar als „legitimes öffentliches Digitalgeld“. Die Politikerin gilt als ausgewiesene Gegnerin von Bitcoin & Co.

Im September hatte James Mackintosh, ein Kolumnist vom Wall Street Journal, allerdings gewarnt, dass digitales Zentralbankgeld für „starke Negativzinsen“ sorgen könnte.

Auch Fed-Gouverneur Chris Waller sieht die Einführung von CBDCs kritisch, denn diese wären „die Lösung für ein Problem, das erst noch gefunden werden muss“.

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Bitcoin-Volatilität geht weiter: BTC-Kurs kurz vor wichtigem Wochenschluss

Jetzt ist die Bitcoin-Kursentwicklung an einem kritischen Punkt: Die Volatilität bleibt weiter bestehen.

Bitcoin (BTC) ist am 25. September kurzzeitig auf unter 42.000 US-Dollar gefallen. Das Wochenende wird wohl einen wenig beeindruckenden Schluss bieten.

BTC/USD 1-Stunden-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

Trader: Bitcoin über 38.000 US-Dollar “noch in Ordnung”

Aus Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView geht hervor, dass das BTC/USD-Paar am Samstag in knapp einer Stunde um über 1.000 US-Dollar gefallen ist und sich dann wieder etwas erholte.

Das Paar begann das Wochenende bei etwa 43.000 US-Dollar. Dieses Niveau sollte angesichts des Wochenschlusses gehalten werden, wie einige Leute sagen.

Andere Leute sagen, dass eine Kursentwicklung weiter unten für Bitcoin nach der Volatilität am Freitag ins Bild passen würde. Die kritische Zone zwischen 36.000 US-Dollar und 38.000 US-Dollar ist dabei die unterste Grenze.

Der Cointelegraph-Mitarbeiter Michael Van de Poppe glaubt das ebenfalls.

“Das kritische Niveau für Bitcoin ist nach wie vor dasselbe zwischen 38.00 US-Dollar und 40.000 US-Dollar. Ich denke, dieses Niveau muss gehalten werden”, wie er auf Twitter am Freitag erklärte.

“Solange das so bleibt, ist alles noch in Ordnung.”

In Diskussionen ist das Verbot aus China immer noch das dominante Thema, nachdem der Kryptomarkt reflexartig zurückging.

Trotz des Chaos, das dadurch entstanden ist, hat sich nichts wirklich geändert, da die Haltung der chinesischen Regierung zuvor bereits ausreichend bekannt war. Wie Cointelegraph erklärte, hat Bitcoin im September 2017, als das Verbot ursprünglich angekündigt wurde, drei Monate darauf ein neues Allzeithoch erreicht.

“Nichts hat im letzten Jahrzehnt zu mehr Anstiegen geführt, als Verbote aus China”, so der MicroStrategy-Chef Michael Saylor. 

BTC Price change 60d pre and post prior China “ban” events pic.twitter.com/uyGTxB9iuJ

— Jon Geenty (@geenty) September 24, 2021

Jon Geenty, ein Datenwissenschaftler bei der Analysefirma CoinMetrics, hat unterdessen einen vergleichenden Chart hochgeladen, der zeigt, wie sich Bitcoin nach jedem “Verbot” aus China entwickelte. Der BTC-Kurs hat sich, trotz der Ängste, nach solchen Ereignissen immer stabilisiert.

Kryptomarkt bereitet sich auf Tests der Unterstützungen vor

Über den Tag machten auch die Altcoins keine allzu gute Figur, da Bitcoin sie mit sich herunterzog.

In diesem Zusammenhang: Kursanalyse, 24. September: BTC, ETH, ADA, BNB, XRP, SOL, DOT, DOGE, AVAX, LUNA

Ether (ETH) lag bei etwa 2.825 US-Dollar und damit ganz nah an der wichtigen Unterstützung von 2.800 US-Dollar für Bullen. Die meisten der Top-10-Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung haben über den Tag zwischen 6 und 7 Prozent verloren.

ETH/USD 1-Stunden-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

“Die Altcoin-Marktkapitalisierung ist ebenfalls auf einem kritischen Niveau”, wie Van de Poppe warnte. Er fügte hinzu, dass die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen zum Wochenschluss hin immer noch einen “wunderschönen” erneuten Test machen könnte.

Total market capitalization for #Crypto making a beautiful retest here?

Depending on the weekly, but crucial level. pic.twitter.com/JcK1zDo22m

— Michaël van de Poppe (@CryptoMichNL) September 25, 2021

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Neuer Klassiker? Chinas Bitcoin-Verbot schürt “Angst” unter Tradern

Der Bitcoin-Derivatemarkt schwankt nun zwischen neutral und bärisch, nachdem China sein “Krypto-Verbot” bekannt gab und zu einem BTC-Rückgang auf 40.600 US-Dollar führte.

China verbietet Bitcoin (BTC). Mal wieder.

Nein, wir haben keine Zeitreise gemacht. Am 24. September hat die chinesische Zentralbank (PBoC) ein neue Maßnahmen zur Förderung der ressortübergreifenden Koordination bei der Bekämpfung von Kryptoaktivitäten ergriffen. Mit den Maßnahmen will man “die Zahlungskanäle abschneiden und die entsprechenden Webseiten und mobilen Anwendungen entsprechend den Gesetzen entsorgen”.

Die meisten Anleger dürften den monatlichen Optionsverfall von BTC im Wert von 3 Milliarden US-Dollar und Ether (ETH) im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar, der weniger als eine Stunde vor der Bekanntgabe des Krypto-Verbots stattfand, verpasst haben. Laut “Molly”, einer ehemaligen Mitarbeiterin des Bitcoin Magazine, wurden die Nachrichten aus China ursprünglich am 3. September gepostet.

Wenn jedoch ein Unternehmen von der negativen Kursentwicklung profitieren wollte, wäre es sinnvoller gewesen, die Nachricht vor dem Verfallstag am Freitag um 8:00 Uhr UTC zu veröffentlichen. Zum Beispiel wurde die Put-Option bei 42.000 US-Dollar wertlos, weil der Verfallspreis von Deribit bei 44.873 US-Dollar lag. Diese Optionsinhaber hatten das Recht, Bitcoin zu 42.000 US-Dollar zu verkaufen. Aber es bringt nichts, wenn der Verfall von BTC über diesem Niveau passiert.

Für die Verschwörungstheoretiker da draußen: Der Bitcoin-Futures-Verfall an der Chicago Mercantile Exchange (CME) nimmt den Durchschnittskurs zwischen 14:00 und 15:00 Uhr UTC. Daher pendelte sich das potenzielle offene Interesse in Höhe von 340 Mio. US-Dollar bei etwa 42.150 US-Dollar ein. An den Futures-Märkten stehen sich Käufer (Longs) und Verkäufer (Shorts) stets gegenüber, so dass es praktisch unmöglich ist, zu erraten, welche Seite die größere Feuerkraft hat.

Bitcoin-Kurs auf Bitstamp in USD. Quelle: TradingView

Trotz Rückgangs um 4.000 US-Dollar beliefen sich die Gesamtliquidationen bei gehebelten Long-Futures-Kontrakten auf weniger als 120 Mio. US-Dollar. Diese Daten sollten für Bären äußerst besorgniserregend sein, da sie darauf hindeuten, dass die Bullen nicht übermäßig selbstbewusst sind und keine extremen Hebel setzen.

Profi-Händler skeptisch, aber neutral

Um herauszufinden, wie bullisch oder bärisch professionelle Händler sind, sollte man die Futures-Prämie, auch bekannt als “Basisrate”, betrachten.

Dieser Indikator misst die Differenz zwischen längerfristigen Futures-Kontrakten und den aktuellen Spotkursen. In einem gesunden Markt kann man mit einer annualisierten Prämie zwischen 5 und 15 Prozent rechnen.

Diese Preislücke entsteht dadurch, dass Verkäufer mehr Geld fordern, um die Abrechnung länger aufzuschieben. Geht diese Zahl allerdings weit zurück oder fällt sogar ins Negative, wird Alarm geschlagen. Diesen Prozess nennt man auch “Backwardation”.

Bitcoin 3-Monats-Future-Kontrakte Basissatz. Quelle: Laevitas.ch

Man beachte, dass der starke Rückgang aufgrund des Rückgangs um 9 Prozent am 24. September die annualisierte Futures-Prämie auf den niedrigsten Stand seit zwei Monaten sinken ließ. Die aktuellen 6 Prozent liegen am unteren Ende des “neutralen” Bereichs. Damit endete eine moderate Aufwärtsbewegung, die bis zum 19. September andauerte.

Um festzustellen, ob diese Bewegung nur hier zu sehen war, sollte man auch die Optionsmärkte analysieren.

Optionsmärkte bestätigen: Händler kommen in “Angst”-Zone

Der 25-Prozent-Delta-Skew vergleicht ähnliche Call- (Kauf) und Put-Optionen (Verkauf). Diese Indikator wird positiv, wenn “Angst” vorherrscht, da die Prämie für Put-Optionen höher ist als die für Call-Optionen mit ähnlichem Risiko.

Das Gegenteil ist der Fall, wenn die Market Maker bullisch sind. Das führt dazu, dass sich der 25-Prozent-Delta-Skew in den negativen Bereich bewegt. Werte zwischen minus 8 Prozent und plus 8 Prozent gelten in der Regel als neutral.

Deribit Bitcoin-Optionen 25-Prozent-Delta-Skew. Quelle: laevitas.ch

Der 25-Prozent-Delta-Skew bewegte sich seit dem 24. Juli im neutralen Bereich, stieg aber am 22. September auf 10 Prozent und signalisierte damit “Angst” unter Optionshändlern. Nach einem kurzen erneuten Test der neutralen 8-Prozent-Marke hat die heutige Bitcoin-Kursentwicklung den Indikator auf über 11 Prozent ansteigen lassen. Dieses Niveau wurde ebenfalls zuletzt vor zwei Monaten zu beobachten und ähnelt den Signalen der BTC-Futures-Märkte.

Obwohl es am Bitcoin-Derivatemarkt keine Anzeichen für einen Bärenmarkt gab, hat der heutige Rückgang auf unter 41.000 US-Dollar dazu geführt, dass professionelle Händler in “Angst” geraten. Das hat zur Folge, dass Händler von Futures-Kontrakten zögern, Long-Positionen mit Hebel zu eröffnen, während die Optionsmärkte eine Prämie für schützende Put-Optionen verzeichnen.

Wenn Bitcoin am Wochenende keine Stärke zeigt, könnten die Bären von der aktuellen Panik der Anleger profitieren.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

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FUD aus China: Krypto erholte sich über 12 Mal seit 2009

Seit 2009 haben China und Hongkong über 19 mal Krypto-Verbote ausgesprochen oder auf andere Weise für FUD auf dem Kryptomarkt gesorgt.

Der Bitcoin-Kurs ist heute um 5 Prozent gefallen, nachdem die (eher wochenalte) “Eilmeldung” öffentlich wurde, dass die chinesische Zentralbank Kryptowährungstransaktionen verboten hat.

Sehen wir uns mal die letzten zwölf Jahre an, in denen es FUD aus China gab, und suchen ein Muster.

Erstes Verbot “virtueller Währungen” von China im Jahr 2009

1: Chinesische Regulierungsbehörden waren noch nie wirklich Krypto-Fans. Als die Blockchain-basierten digitalen Währungen noch in ihren Kinderschuhen steckten, also im Jahr 2009, hat das chinesische Kultusministerium und das Handelsministerium die Nutzung von “virtuellen Währungen” zum Handel gegen Waren aus der echten Welt verboten. Obwohl Bitcoin (BTC) nicht konkret genannt wurde, setzte dieser Schritt einen Präzedenzfall, auf den ein Jahrzehnt von Anti-Krypto-Regulierungen folgte.

Erstes spezifisches Bitcoin-Verbot im Jahr 2013

2: Im Jahr 2013 hat die chinesische Zentralbank Finanzinstituten verboten, BTC-Transaktionen zu tätigen, und nannte Krypto eine Währung ohne “wirkliche Bedeutung”. Infolge dieser Nachricht fiel der BTC-Kurs auf unter 1.000 US-Dollar. Das war zu einer Zeit, als BTC China (BTCC) die größte Kryptobörse nach Volumen war.

Innerhalb von wenigen Wochen erholte sich der Vermögenswert.

Vorgetäuschte Verbote im Jahr 2014

Das Jahr 2014 brachte uns bei, dass vorgetäuschte Berichte der chinesischen Zentralbank manchmal genauso effektiv sein können, wie echte.

3: Im März wurde ein Fake-News-Artikel auf der Webseite Sina Weibo veröffentlicht, in dem behauptet wurde, dass die chinesische Zentralbank plane, alle Bitcoin-Transaktionen im Land unterbinden zu wollen. Dieser Bericht stellte sich als falsch heraus, dennoch ist der Bitcoin-Kurs gefallen.

4: Etwa zur selben Zeit erklärte die Kryptobörse FXBTC aus China, sie würde ihren Betrieb einstellen, weil Regulierungsbehörden drohten, Börsen zu verbieten. Die Kombination aus diesen beiden Vorfällen hat wohl zum Bitcoin-Einbruch von 709 US-Dollar auf 346 US-Dollar geführt.

Obwohl dieser Einbruch sehr heftig war, hat sich der Kurs in kurzer Zeit erholt und lag bis Ende Mai wieder über 600 US-Dollar.

Hackerangriff auf chinesische Börse sorgt 2016 für Kurseinbruch

5: Die Hongkonger Kryptobörse Bitfinex wird zwar nicht direkt von China kontrolliert, fiel aber im August 2016 einem der größten Hackerangriffe überhaupt zum Opfer. Die Angreifer haben etwa 119.756 BTC gestohlen, die derzeit über 5 Milliarden US-Dollar wert sind. Ein Teil dieses Geldes wird bis heute noch verfolgt. Damals hat die Nachricht über diesen Hackerangriff große Wellen geschlagen und soll für einen Bitcoin-Einbruch um über 10 Prozent in zwei Tagen gesorgt haben.

Bis September hat sich der Kurs allerdings wieder auf Niveaus erholt, wie vor dem Hackerangriff.

China hebt im Jahr 2017 Krypto-Verbote in einem Monat zweimal auf

6 & 7: Im September hat die chinesische Regierung Börsen offiziell verboten, Nutzer im Land zu bedienen. Die Zentralbank kündigte an, dass Bürger sich auch nicht an Initial Coin Offerings beteiligen dürfen.

Bitcoin brauchte drei Monate, um von 4.000 US-Dollar auf das damalige Allzeithoch von etwa 20.000 US-Dollar zu steigen

8 & 9: Die Kryptowährung war auf dem Weg, einen der größten Bullenläufe überhaupt zu starten, als BTCC erklärte, sie würde ihren Betrieb einstellen. Grund dafür sei ein “Verbot” der Regierung (obwohl sie jetzt immer noch in Betrieb ist) gewesen. Der Vizegouverneur der chinesischen Zentralbank behauptete, die “Leiche von Bitcoin” würde eines Tages im Fluss treiben.

Krypto war zu dieser Zeit bereits wieder in einer Erholung und hat nur kleinere Rückgänge verzeichnet.

Medienberichte führen zu kurzer Krypto-Krise im Jahr 2018

10: Im Januar 2018 gingen Berichte um, dass einige Leute aus China einen großen Kurseinbruch bei den Kryptowährungen verursacht haben sollen.

11: Viele Leute argumentierten, dass dieser Rückgang auf chinesische Medienberichte zurückzuführen sei, in denen behauptet wurde, dass das Land gegen Krypto-Mining hart durchgreifen wolle. Mitte Februar ist der Bitcoin-Kurs um über 65 Prozent auf 6.852 US-Dollar gefallen.

Diese Flaute hielt aber nicht lange an. Der Kurs lag gegen Ende des Monats wieder bei über 11.000 US-Dollar.

FUD im Jahr 2019

12: Der Bitcoin-Kurs ist im April 2019 leicht eingebrochen, als es in einem Vorschlag der chinesischen Kommission für nationale Entwicklung und Reform (wieder mal) hieß, dass die Regierungsorganisation ein Mining-Verbot im Land plane.

13: Die chinesische Zentralbank hat daraufhin angekündigt, dass der Krypto-Handel “umgehend beseitigt” werde.

Trotz eines kurzen Rückgangs, gab es bald schon neue Allzeithochs.

China steckt hinter “Krypto-Blutbad” im Jahr 2020

14: Das “Krypto-Blutbad” im März 2020, als die Kurse fast aller großen Token zu Beginn der Corona-Pandemie heftig einbrachen, soll überwiegend auf chinesische Miner zurückzuführen sein, die ihre Bestände liquidierten.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin-Kurs fällt auf 32.500 US-Dollar wegen FUD aus China

15: Die Hongkonger Regierung kündigte im November 2020 an, den privaten Kryptohandel verbieten zu wollen. Damit wollte die Regierung hart gegen Geldwäsche vorgehen.

Das erste Corona-Jahr beendete Bitcoin mit einem Ausbruch über die Marke von 20.000 US-Dollar. Das war das erste Mal seit drei Jahren, dass er das tat. Dabei erreichte er ein neues Allzeithoch von über 30.000 US-Dollar noch bevor das Jahr 2020 endete.

FUD hält bis heute an

16: Der nationale Verband für Internetfinanzen von China, der chinesische Bankenverband und der chinesische Verband für Zahlungen und Clearing haben im Mai 2021 eine Erklärung veröffentlicht, in der sie gegen Investitionen in Kryptowährungen warnen, da eine solche potentielle Risiken berge.

17: Im Monat darauf ordnete die chinesische Zentralbank anderen Banken und mobilen Zahlungsdienstleistern im Land an, Kunden, die mit Krypto-Transaktionen zu tun haben, keine Bankdienstleistungen anzubieten.

18:Im Juni hat die Regierung ein Mining-Verbot ausgesprochen, der zu einer Massenabwanderung von Minern aus dem Land führte.

19: Damit landen wir beim heutigen Tag, an dem die chinesische Zentralbank erklärte, dass alle Kryptowährungstransaktionen in China nun illegal sind.

Insgesamt hat China nun 19 mal versucht, Krypto mit FUD zu töten, und ist jedes Mal gescheitert.

Mit der heutigen Nachricht der chinesischen Zentralbank gibt es nun insgesamt elf Nachrichten, die direkt von chinesischen und Hongkonger Regulierungsbehörden kommen, in denen ein Verbot von Krypto, Börsen oder Mining in Kraft gesetzt oder mit einem solchen gedroht wird. Zudem gab es bisher acht große Vorfälle von Fake-News und anderen Medienberichten, die den Kryptomarkt beeinflusst haben. Daneben gab es eine Hand voll anderer Vorfälle, wie etwa Hackerangriffe und Entscheidungen von Kryptounternehmen in dem Land, die zu Rückgängen geführt haben. Insgesamt hat China seit 2009 über 19 mal Krypto-Verbote ausgesprochen oder auf andere Weise für FUD auf dem Kryptomarkt gesorgt.

Aus Daten von Cointelegraph Markets Pro geht hervor, dass der Bitcoin-Kurs in den letzten 24 Stunden um über 5 Prozent gefallen ist. Aber derzeit erholt er sich wieder und liegt etwa bei 42.600 US-Dollar.

Jeffrey Albus hat bei diesem Artikel recherchiert und zu diesem beigetragen.

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Bitcoin und die fünf Top-Altcoins werden laut Altcoin Daily bald durchstarten

Bitcoin und die Altcoins Internet Computer, Ripple, UniLayer, Chainlink und Flow sind laut Altcoin Daily YouTube im Begriff, durchzustarten.
Bitcoin ist im Moment der „lauteste monetäre Feueralarm“, während die fünf Altcoins wichtige Entwicklungen im Ökosystem durchlaufen.

Altcoin Daily, ein Krypto-YouTube-Kanal, propagiert, dass Bitcoin und andere Top-Altcoins bereit sind, durchzustarten und bald neue Allzeithochs zu erreichen. Insbesondere erwähnt der Kanal fünf Altcoins, die ebenfalls „kurz davor sind, durchzudrehen“: Internet Computer (ICP), Ripple (XRP), UniLayer (LAYER), Chainlink (LINK) und Flow (FLOW).

Unter Berufung auf den renommierten Goldbug Lawrence Leopard sagt Altcoin Daily, dass jetzt die größte Kaufgelegenheit für Bitcoin bestehe. Leopard, ein Hardcore-Bitcoin-Befürworter, sagt, dass sich viele im Goldgeschäft „nicht die Zeit nehmen, Bitcoin zu verstehen“. Er nannte die Kryptowährung eine „unglaubliche Innovation“ und den „lautesten monetären Feueralarm im System im Moment“.

Außerdem sei das öffentliche Ledger unveränderlich und durch seine „dreifache Buchführung“ frei von Manipulationen, sagte er. Andererseits hätten die Zentralbanken ihre Kontrolle über Gold missbraucht, weshalb sich der Vermögenswert noch immer nicht auf einem Allzeithoch befinde.

Altcoin-Daily nennt die Highlights

Was die Altcoins anbelangt, so plant Dfinity, bis Ende des Jahres Bitcoin-Smart Contracts auf Internet Computer einzuführen. Der Schritt ist Teil einer breit angelegten Brancheninitiative, um Bitcoin in DeFi und Web 3.0 nutzbar zu machen. Bei Redaktionsschluss wurde ICP, das nach Marktkapitalisierung an 22. Stelle steht, bei 45,21 Dollar gehandelt.

An vierter Stelle auf der Altcoin Daily-Liste stand Ripple. Ripple hat immer noch die Probleme mit der US-Regulierungsbehörde. Trotz des hitzigen Rechtsstreits ist die Ripple-Community nach bestimmten Entwicklungen wie der Anwendung der CBDC-Lösung weiterhin optimistisch. Außerdem expandierte Ripple kürzlich nach Thailand, um die dortigen Banken bei der Transaktionsverarbeitung zu unterstützen.

Die dritte Entwicklung war die Multi-Chain-Plattform UniLayer, die ein größeres dezentrales Handelserlebnis bietet. Die letzte große Neuigkeit von UniLayer ist der bevorstehende Start eines neuen Metaverse mit dem Namen „Gaia“. Am Start-Tag wird das UniLayer GAIA-Token an alle UniLayer-Inhaber ausgeben.

Chainlink (LINK) kam als nächstes. Vor kurzem kündigte das Netzwerk die Integration mit dem dezentralen Cloud-Speicher-Aggregator ColdStack an. Die Preisfeeds des Blockchain-Orakels werden nun den Nutzern der Plattform zur Verfügung stehen und es ihnen ermöglichen, die kosteneffizientesten dezentralen Speicheroptionen zu erwerben.

Die Nummer eins in der Liste von Altcoin Daily war Flow Blockchain von Dapper Labs. Erst diese Woche schloss das Unternehmen eine Finanzierungsrunde in Höhe von 250 Millionen Dollar ab, wodurch es nun 7,6 Milliarden Dollar bewertet wird. Das Unternehmen, das hinter NBA Top Shot steht, ist außerdem eine Partnerschaft mit Spaniens höchster Fußballliga, LaLiga, eingegangen. Letztere wird zur Einführung eines NFT-Marktplatzes für Fußball genutzt, während die Finanzierungsrunde zur Ausweitung der Aktivitäten von NBA Top Shot dient. FLOW, die Aktie auf Platz 94 nach Marktkapitalisierung, wurde bei Redaktionsschluss mit 16,46 Dollar gehandelt, was einem Rückgang von 7,7% entspricht.

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